Wie die Idee zu diesem Projekt entstand

Kapotschka beobachtete ihre Liebe zu Bochum. Sie fand Bochum mitunter gewitzt, in ihrer Art sich liebenswert zu machen, ohne sich selbst anzupreisen. Das hatte etwas nahezu Bescheidenes und Erhabenes, ohne überlegen zu sein. Widersprüche waren der Klebstoff für ihre wilden Theorien um den Liebes-Lehrplan dieser Stadt.

Mit der Zeit fragte sie sich jedoch, ob an ihren Überlegungen wirklich etwas Wahres dran war, oder ob sie sich nun doch verrannt hatte.

Wussten die anderen Menschen eigentlich um ihre herausragenden Fähigkeiten, die sie durch das Leben in Bochum erlernt hatten? Vielleicht schon. Aber vielleicht fühlten Sie sich allein damit und hatten Angst aufzufallen und zeigten es deshalb nicht so offensichtlich. Kapotschka konnte sich nicht vorstellen, dass die Welt und auch diese Stadt genauso aussehen würde wenn hier tatsächlich eine solche Liebe anwesend wäre. Also beschloss sie dem nachzugehen. Sie besann sich darauf, dass der einfachste Weg, um Informationen zu erhalten,  nachfragen ist. So beschloss sie, in Bochum nachzufragen, wie es eigentlich so um die Liebe bestellt ist.